Traumberuf

Elektroniker und Informationstechniker

(m/w/d)

ELEKTRONIKER – STÄNDIG UNTER STROM

Wem Mathe, Physik und Technik liegt, und wer gut analytisch denken kann, der dürfte im Bereich Elektrotechnik/Informationstechnik seinen Traumberuf finden. Ob Energie- und Gebäudetechnik, Systemelektronik oder Kommunikations- und Sicherheitstechnik – die Bereiche der Elektrotechnik sind vielfältig. Entsprechend groß und zukunftsträchtig sind auch die Berufs- und Karriereperspektiven.

Vom Einfamilienhaus bis zu großen Gebäudekomplexen – überall werden die Fähigkeiten der Elektrotechniker gebraucht. Die Fachleute installieren Schalt- und Verteilanlagen, stellen sie ein und kümmern sich um die Instandhaltung. Sie haben Ahnung von elektronischen Pumpen, Beleuchtung und Gefahrenmeldern. Im Bereich Telekommunikation und Informationstechnik geht es speziell um die Bereitstellung und Vernetzung von Telefon, Internet, Fax und Konferenztechnik.

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Stefan Bertels, der bei ProOffice eine Ausbildung zum Informationselektroniker macht, justiert ein Multifunktionssystem.
Stefan Bertels, der bei ProOffice eine Ausbildung zum Informationselektroniker macht, justiert ein Multifunktionssystem.

Techniker und Berater in einem

ProOffice hat noch freie Ausbildungsplätze für Informationselektroniker zu vergeben

Wo früher ein analoger Kopierer aufgestellt war, stehen heute in den meisten Unternehmen modernste Multifunktionsgeräte. „Als integrativer Bestandteil des Firmennetzwerks können diese Systeme nicht nur kopieren, drucken, scannen und faxen, sondern auch zur Digitalisierung vorhandener Dokumente genutzt werden. Ganze Akten können so in verschiedene Dateiformate wie beispielsweise PDF, JPG und TIFF verwandelt und unter anderem als E-Mail verschickt oder einem Archivierungssystem zugeführt werden“, erklärt Christof Koy, Geschäftsführer der ProOffice Document Systemhaus GmbH.

Die Implementierung solcher Geräte ins Netzwerk fällt in den Zuständigkeitsbereich von Informationselektronikern, die das Lippstädter Unternehmen ausbildet. „Derzeit sind wir noch auf der Suche nach weiteren Interessenten, die die Ausbildung zu diesem spannenden Beruf bei uns machen möchten.“ Das Berufsbild wurde erst vor kurzem aktualisiert und an die neuen, vielfältigen Herausforderungen im digitalen Wandel angepasst. „Informationselektroniker liefern, installieren und warten die Systeme und stellen, häufig gemeinsam mit dem Hersteller, den technischen Support über die gesamte Laufzeit sicher. Garantieleistungen und die Versorgung mit Verbrauchs- und Verschleißmaterialien gehören auch zu ihren Aufgaben.

„Wenn man beim Kunden vor Ort ist, werden wir auch regelmäßig nach den Geräten und ihren Funktionen gefragt“, berichtet Stefan Bertels. Der 31-Jährige hat die Ausbildung zum Informationselektroniker bei ProOffice im vergangenen Jahr gestartet, nachdem er zuvor als Quereinsteiger erste Erfahrungen im Job gesammelt hatte. Er ist ganz begeistert von seinen neuen Aufgaben. „Ein bisschen Consulting ist auch dabei, wenn wir den Kunden beispielsweise erklären, welche Möglichkeiten es noch gibt, die bisher noch nicht genutzt worden sind.“ So geben Informationselektroniker den Kunden Tipps, wie sie mit den Produkten noch effektiver arbeiten und damit erfolgreicher werden können.

Christof Koy (links) und Andreas Kolmer sind die Geschäftsführer der ProOffice Document Systemhaus GmbH.
Geschäftsführer der ProOffice Document Systemhaus GmbH: Christof Koy (links im Bild) und Andreas Kolmer (rechts im Bild).
Azubi Stefan Bertels befördert ein Multifunktionsgerät mit Hilfe eines elektrischen Treppensteigers ins erste Obergeschoss.
Azubi Stefan Bertels befördert ein Multifunktionsgerät mit Hilfe eines elektrischen Treppensteigers ins erste Obergeschoss.

99 Prozent der Kunden von ProOffice sind gewerbliche Kunden. „Dazu zählen kleine und mittelständische Unternehmen im Handwerk genauso wie Industrieunternehmen, öffentliche Verwaltungen, Krankenhäuser und Reha-Kliniken und so weiter“, sagt Christof Koy, „das ist es auch, was den Beruf so spannend macht, denn man dringt so in viele verschiedene Strukturen ein und hat nicht nur mit Maschinen, sondern auch immer mit Menschen zu tun.“

Wer sich für den Beruf des Informationselektronikers interessiert, sollte Folgendes mitbringen:

Technisches Verständnis und eine gewisse Fingerfertigkeit sind wichtig. Darüber hinaus sollte man einen Zugang zur IT-Welt haben, kommunikativ sein und gerne mit Menschen zu tun haben“, so der Geschäftsführer.

Derzeit arbeiten 35 Mitarbeiter für das ProOffice Document Systemhaus. Das Unternehmen war ursprünglich ein reines Handelsunternehmen und damit ausschließlich der IHK angeschlossen. Erst im vergangenen Jahr wurde das Thema Handwerk mit den Möglichkeiten der qualifizierten Ausbildung zum Informationselektroniker aktuell. „Seitdem gehören wir ebenfalls zur Handwerkskammer Dortmund und zur Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe und dürfen auch im Handwerk ausbilden“, so Christof Koy. „Wir freuen uns über Bewerberinnen und Bewerber, die sich für diesen zukunftsorientierten Beruf interessieren. Wer erst einmal hineinschnuppern möchte, kann gerne ein Praktikum bei uns absolvieren.“

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3 Fragen an …

Joachim Krüger

… Joachim Krüger, Obermeister der Informationstechniker-Innung Hellweg-Lippe

Welchen Beitrag leisten Informationstechniker, um das Klima zu schützen?

Klimaschutz ist in allen Bereichen ein wichtiges Thema. In unserem Beruf gibt es viele Möglichkeiten, auf Klimaschutz zu achten: sei es bei der Aufstellung und Ausstattung der einzelnen Betriebe, beim Stromverbrauch der Geräte und Anlagen, der Langlebigkeit eingesetzter Geräte oder auch bei der ressourcenschonenden Material- und Maschinenbeschaffung.

Vieles ist in den letzten Jahren hier bereits durch gesetzliche Regelungen vorgegeben und damit tägliche Übung – etwa die Rücknahme und das Recycling von Großgeräten. Stromsparende Geräte aller Art und Schaltungen, die bei Nicht-Benutzung automatisch in den Stand-by-Modus wechseln, sind weitere Beispiele.

Welchen Stellenwert hat der Themenkomplex Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Regionalität in der Berufsausbildung von Informationstechnikern?

Natürlich werden in der Berufsausbildung in Betrieb, Berufsschule und Überbetrieblichem Unterricht solche Themen vermittelt – sie müssen aber vor allem später in der Praxis und im Unternehmen selbst gelebt werden. Hier spielt die unterschiedliche Ausrichtung der Handwerksbetriebe bezogen auf die Schwerpunkte der ausgeführten Arbeiten und Dienstleistungen eine große Rolle. Daher sind diese Fragen individuell betriebsabhängig und somit immer etwas anders gelagert.

Das Thema Nachhaltigkeit und ebenso die Regionalität sind in unserer Branche zum Teil von uns Betrieben beeinflussbar, wenn wir zum Beispiel beim Kunden das Verständnis wecken, besser in höherwertige Geräte zu investieren, die eine eventuelle spätere Reparatur möglich machen, statt auf „Ex und hopp“-Produkte zu setzen.

Wie hat sich das Berufsbild von Informationstechnikern in den vergangenen Jahren verändert?

Unser Beruf ist durch den technologischen Fortschritt ständig im Wandel. Derzeit vollzieht sich eine große Änderung, da das Berufsbild neugestaltet und auch mit neuen Inhalten ausgestattet wurde. Diese Änderungen beziehen sich auf neue Techniken wie zum Beispiel Glasfaser und die immer weiter fortschreitende Vernetzung von Geräten sowie wachsende Aufgabengebiete.
Wir sind aktuell dabei, die vor zwei Jahren angefangene Berufsneuordnung abzuschließen. Die Berufsausbildung kann seit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2021 nach den Richtlinien des neuen Berufsbildes gemacht werden. Die Schwerpunkte der Ausbildung und die Tätigkeitsschwerpunkte der Betriebe werden besser berücksichtigt. Die Auszubildenden können innerhalb der übergeordneten Berufsbezeichnung „Informationselektroniker“ zwischen den Schwerpunkten Geräte / Systemtechnik, Bürokommunikation, Telekommunikation und Gefahrenmeldeanlagen wählen.

Informationstechniker-Innung Hellweg-Lippe

 Informiere Dich jetzt

 

Dietmar Stemann, Ausbildungs-Coach bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, steht für weitere Fragen zur Berufsausbildung am

Montag, 09.05.2022 von 17 – 19 Uhr
unter der Rufnummer 02921 892-226 zur Verfügung.

 

Freie Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen in den Handwerksbetrieben in der Stadt Hamm sowie den Kreisen Soest und Unna findest Du jederzeit im Internet unter www.kh-hl.de/ausbildungsboerse

Stemann

 

Für Jugendliche lohnt sich ein Blick in die neue App „PASST!“ der Kreishandwerkerschaft.

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