Traumberufe in Lippstadt

Elektroniker: Ausbildung
mit Spannung

Traumberufe in Lippstadt

Die Ausbildung mit
Spannung

Handwerksmeister Bernhard Brockschnieder erzählt über die Zukunft im Handwerk

Technisches Verständnis und eine sorgsame Arbeitsweise sind für den Handwerksmeister Bernhard Brockschnieder wichtige Eigenschaften seiner zukünftigen Auszubildenden.
Karin Cordes

„Der Beruf des Elektronikers ist auf jeden Fall ein Beruf mit Zukunft. Nicht nur in Energie- und Gebäudetechnik, Maschinen oder Telekommunikationstechnik, sondern auch in privaten Haushalten steckt überall Elektronik – somit gibt es in diesem Beruf immer eine Menge zu tun. Außerdem kommt garantiert keine Langeweile auf, denn jeder Arbeitsalltag ist anders“, schwärmt Bernhard Brockschnieder geradezu von seinem abwechslungs-reichen Arbeitsalltag. Und er muss es wissen. Nach absolvierter Ausbildung zum Elektroniker arbeitete er viele Jahre im industriellen Bereich, bevor er sich dazu entschloss, seinen Beruf künftig meisterhaft zu erledigen.

Gute Chancen auf festen Arbeitsplatz

Kaum hatte er den Meisterbrief in der Tasche, wagte er 1998 den Schritt in die Selbstständigkeit und bildet in seinem
Betrieb B & H Elektrotechnik nun selber junge Menschen aus. Auch in diesem Jahr gehen in dem Unternehmen wieder zwei junge Auszubildende an den Start. Ihre Chance,
nach der Ausbildung übernommen zu werden ist groß. Immerhin besteht das Team bei B & H zu einem guten Teil aus „Eigengewächsen“ und diese sind beim Kunden für Elektroinstallationen aller Art im Einsatz. Egal, ob Stromausfall im privaten Haushalt oder komplexe
Verlegung von Netzwerkleitungen im großen Industriegebäude – Elektroniker sind überall gefragt.

SmartHome-Systeme bieten viele Möglichkeiten. Auch in dem Bereich sind Elektroniker fit. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Welche Voraussetzungen sind für die Ausbildung zum Elektroniker wichtig?

Doch was muss ein junger Mensch für solch eine Ausbildung mitbringen? „Man sollte gut in Mathematik und Physik sein und auf jeden Fall auch über technisches Verständnis verfügen. Ebenso ist eine sorgsame Arbeitsweise wichtig“, so Bernhard Brockschnieder und erklärt: „Man muss schon mal körperlichen Einsatz leisten oder in Höhen arbeiten. Da schadet es auch nicht schwindelfrei zu sein“. Dass man sich im Einsatz auf so mancher Baustelle auch mal die Hände schmutzig macht, ist Ehrensache. Mit Leib und Seele sollten auch künftige Auszubildende ihrem Handwerk nachgehen. Nach einer Ausbildung stehen ihnen viele Wege offen. Entweder sie sammeln weitere berufliche Erfahrungen in der Praxis und machen ihren Meister oder aber sie nehmen die Ausbildung als Grundstein für ein anschließendes Studium. So oder so hat das Handwerk Zukunft und goldenen Boden.

Elektroniker: Ein Beruf, in dem auf Basis eines breiten theoretischen Wissens ganz praktisch gearbeitet wird.

„Natürlich erledigt man bei Installationen im Neubau staubige Arbeiten. Aber je weiter die Baustelle fortschreitet, desto sauberer wird es. Jeder Tag ist anders. Bei jeder Baustelle und jedem Kunden steht man vor einer neuen Herausforderung. “

Bernhard Brockschnieder

B & H Elektrotechnik GmbH

Drei gute Gründe für die Elektroniker-Ausbildung

Mathias Kühler ist Obermeister der Innung für Elektrotechnik Soest-Lippstadt. Er kennt die Vorteile des Elektroniker-Berufs. 
Mathias Kühler, Obermeister der Innung für Elektrotechnik Soest-Lippstadt, nennt drei gute Gründe für eine Ausbildung zum/zur Elektroniker/in:

 

  1. Elektroniker gestalten die Zukunft mit, da sie sich in Sachen E-Mobilität und Automatisierung – Stichwort SmartHome – bestens auskennen. Ihr Aufgabenbereich hat sich in den vergangenen Jahren unter anderem durch neue Steuerungsmöglichkeiten und Apps deutlich erweitert.

  2. Elektronikern stehen alle Wege offen. Sie können im Handwerk bleiben, ihren Meister machen und so ihr eigener Chef werden oder ein Studium dranhängen.

  3. Elektroniker können ihre Fähigkeiten auch privat gut nutzen und sind auch bei Freunden immer begehrt, denn elektronisches Wissen ist immer und überall gefragt.

Die Fakten zur Ausbildung

 

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre
Vergütung monatlich:

700 Euro
(1. Lehrjahr)

750 Euro im
(2. Lehrjahr)

800 Euro im
(3. Lehrjahr)

850 Euro im
(4. Lehrjahr)

Abgeschlossene Ausbildungsverträge in Soest 2018: 65
Berufsschulstandort: Soest, Lippstadt
Drei Fachrichtungen:

Energie- und Gebäudetechnik

Informations- und Telekommunikationstechnik

Automatisierungstechnik

 

 

Die Fakten zur Ausbildung

Ausbbildungsdauer:
3,5 Jahre

Vergütung monatlich:

700 € im 1. Lehrjahr
750 € im 2. Lehrjahr
800 € im 3. Lehrjahr
850 € im 4. Lehrjahr

Abgeschlosssene Ausbildungsverträge in Soest 2017

65

Berufsschulstandort:

Soest, Lippstadt

Drei Fachrichtungen:

  • Energie- und Gebäudetechnik
  • Informations- und Telekommunikationstechniker
  • Automatisierungstechnik

Welche Voraussetzungen du erfüllen solltest

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Elektroniker im Handwerk. In der Vergangenheit hatte über die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Über ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss eingestellt, die übrigen Azubis hatten überwiegend (Fach-) Abitur.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/da)

Weitere Infos

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