Traumberufe im Märkischen Kreis

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Frank Studte ist Elektroniker mit Leib und Seele

Meister Frank Studte und Auszubildender Jan-Niclas Geerdes am Prüffeld: Beide sind begeistert von ihrem Beruf und der täglichen Abwechslung im Arbeitsalltag. Frank Studte arbeitet seit fast 40 Jahren für die Weyand & Co. GmbH in Plettenberg. Fotos: S. Jeide
Von Sabrina Jeide

Wenn Frank Studte von seinem Beruf erzählt, dann schwingt Begeisterung in seiner Stimme mit. Er ist Elektroniker mit Leib und Seele – lernte seinen Beruf Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre bei der Weyand und Co. GmbH in Plettenberg und ist dem Unternehmen bis heute treu geblieben. Hier berichtet er, was den Beruf ausmacht.

40 Jahre lang Elektroniker – da blickt der 55-Jährige auf eine lange Berufslaufbahn mit vielen spannenden Baustellen wie z. B. beim Fernsehsender RTL oder den Filmstudios Babelsberg zurück. Seit 1990 ist Studte Meister und gehörte damals zu den zehn Besten der insgesamt 985 Absolventen aller Fachbereiche der Meisterschule in Dortmund.

Was der Reiz des Berufs ist? Die Abwechslung!

Aber was ist es, das ihn und seinen aktuellen Auszubildenden Jan-Niclas Geerdes so am Beruf reizt? Quasi wie aus einem Munde kommt die Antwort: die Abwechslung. „Wir gehen nicht jeden Tag durch dieselbe Tür, wir treffen immer wieder andere Menschen und jeder Tag bringt neue Herausforderungen und unterschiedliche Arbeiten“, berichtet Frank Studte. 

Jan-Niclas Geerdes freut sich, dass er sein gelerntes Wissen auch privat anwenden kann und sein Lehrmeister ergänzt: „Unser Beruf erfordert Teamfähigkeit, das prägt einen für das ganze Leben.“

Ein Blick in das Lager der Stromkabel, die auf den Baustellen verlegt werden.

Acht junge Menschen machen gerade eine Ausbildung in dem Betrieb

Frank Studte ist im Unternehmen verantwortlich für die Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, installiert gemeinsam mit 20 Kollegen Licht- und Kraftstrom. Zehn weitere Mitarbeiter kümmern sich um den Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik, wobei hier der Einbau von Sicherheitstechnik das größte Feld einnimmt. Insgesamt acht junge Menschen werden aktuell ausgebildet.

Das Berufsfeld hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und ist „immer anspruchsvoller“ geworden, wie Frank Studte erklärt. Stichworte wie digitale und intelligente Gebäudetechnik sowie Automatisierungen nehmen heutzutage einen weitaus größeren Raum ein, als das noch früher der Fall war. Dabei werden digitale Informationen durch ein hauchdünnes Kabel übermittelt und kommen nur noch an einer Stelle an. Für den Endverbraucher geht es kaum einfacher. settings.

Faustregel: Mit dem Elektriker beginnt’s und mit dem Elektriker endet’s

Das Gros der Arbeiten erledigen die Weyand-Mitarbeiter für die stahlverarbeitende Industrie und Automobilzulieferer. Für komplette Neuerrichtungen von Büro- und Verwaltungsgebäuden gilt bis heute die Faustregel: Mit dem Elektriker beginnt‘s und mit dem Elektriker endet‘s… Die Abstimmung der einzelnen Gewerke ist deshalb immer von hoher Bedeutung.

Noch muss Weyand-Geschäftsführerin Christiane Holzmann für ihr Unternehmen keinen Fachkräftemangel beklagen. Sie betont aber auch ihre Bemühungen um Auszubildende: Sei es die Teilnahme an Ausbildungsbörsen, Ausbilder-Sprechtagen, der direkte Kontakt zu den Schulen oder der Einsatz von Ausbildungs-Botschaftern.

Elektroniker: Ein Beruf, in dem auf der Basis eines breiten theoretischen Wissens ganz praktisch gearbeitet wird.

„Unser Berufsfeld ist schlussendlich auch eine Dienstleistung, die uns Tag für Tag durch die Hände geht. Eine Aufgabe oder ein Problem zu lösen, das macht einen am Ende des Arbeitstages stolz.“

Frank Studte

Weyand & Co. GmbH

Ganz viele junge Menschen seien einfach dafür gemacht, mit ihren Händen etwas zu schaffen. Gerade deshalb sei es ganz wichtig, „dass die Handwerks-Berufe wieder eine höhere Wertschätzung erfahren, dass junge Leute Lust haben, die Berufe zu ergreifen“, sagt Christiane Holzmann. 

Und ehrlicherweise muss man ja hinzuzufügen: Ohne Elektroniker säßen wir alle im Dunkeln. Deshalb senden Christiane Holzmann, Frank Studte und Jan-Niclas Geerdes ein klares Signal: Der Beruf des Elektronikers ist ein Beruf mit Zukunft, und der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose. 

Radiosendung verpasst?

Du hast die Sondersendung bei Radio MK verpasst? Kein Problem, höre Dir nach der Austrahlung die Sendung mit allen wichtigen Infos einfach online an.

Die Fakten zur Ausbildung

 

Ausbildungsdauer:3,5 Jahre
Vergütung monatlich:

700 Euro
(1. Lehrjahr)

750 Euro im
(2. Lehrjahr)

800 Euro im
(3. Lehrjahr)

850 Euro im
(4. Lehrjahr)

Abgeschlossene Ausbildungsverträge im MK: 26 (2017), 26 (2018)
Drei Fachrichtungen:

Energie- und Gebäudetechnik

Informations- und Telekommunikationstechnik

Automatisierungstechnik

 

 

Die Fakten zur Ausbildung

Ausbbildungsdauer:
3,5 Jahre

Vergütung monatlich:

700 € im 1. Lehrjahr
750 € im 2. Lehrjahr
800 € im 3. Lehrjahr
850 € im 4. Lehrjahr

Abgeschlosssene Ausbildungsverträge in Soest 2017

26 (2017), 26 (2018)

Drei Fachrichtungen:

  • Energie- und Gebäudetechnik
  • Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Autmatisierungstechnik

Welche Voraussetzungen du erfüllen solltest

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Elektroniker im Handwerk. In der Vergangenheit hatte über die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Über ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss eingestellt, die übrigen Azubis hatten überwiegend (Fach-) Abitur.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/da)

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