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Zimmerer – Arbeit

in luftiger Höhe

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Tolle Karrierechancen: Das Berufsbild des Zimmerers hat
sich im Lauf der Jahrzehnte stark gewandelt

Fragt man Adrian Schröder, was den Reiz seines Berufs ausmacht, muss er nicht lange überlegen: „Es ist die täglich umgesetzte Vielfalt, die keinerlei Routine oder Langeweile aufkommen lässt.“ Das Bild zeigt ihn mit dem Auzubildenden Ibrahim Zelmat (links). Foto: Körtling
Von Peter Körtling

Das Familienunternehmen Georg Schröder Schreinerei und Holzbau GmbH an der Römerstraße 26 in Hamm Bockum-Hövel ist ein überregional bekannter Fachbetrieb im Zimmerei- und Schreinerhandwerk. Adrian Schröder repräsentiert die inzwischen vierte Generation, die sich in dem 1924 gegründeten Traditionsbetrieb mit insgesamt 23 Mitarbeitern engagiert. Der sportliche junge Mann hat zunächst sein Fachabitur am Friedrich-List-Berufskolleg abgelegt und absolvierte dann seine Ausbildung bei der Zimmerei Korte. Später machte er seinen Abschluss als Holzingenieur an der Hochschule in Hildesheim, seinen Zimmerermeister in Kassel und den Betriebswirt des Handwerks an der Handwerkskammer Dortmund.

Wenn man ihn fragt, was den Reiz seines Berufs ausmacht, muss er nicht lange überlegen: „Es ist die täglich umgesetzte Vielfalt, die keinerlei Routine oder Langeweile aufkommen lässt“, sagt Schröder. Von der energetischen Beratung der Kunden, der Lieferung und dem Einbau von Fenstern und Haustüren, dem Dachstuhl, auch mitsamt dem fertigen Dach, bis hin zum ganzen zweigeschossigen Haus in Holz-Rahmenbauweise oder modernen Smart-Home-Lösungen zur intelligenten Vernetzung des Heims bietet der Traditionsbetrieb ein umfassendes Angebot. So gebe es zu enorm viel Abwechslung bei der Arbeit sowie im Umgang mit Menschen. Und jeder Tag biete neue Herausforderungen.

Ob es sich um Einbaumaßnahmen im fertigen Bestand oder um den Neubaubereich handelt – zu der körperlichen Arbeit an der frischen Luft kommen auch die Vorbereitungstätigkeiten in den Hallen, die sich auf dem weitläufigen Betriebsgelände befinden.

Das bedeutet zwar, dass man nicht immer bei Wind und Wetter draußen ist, stellt die Zimmerer von heute andererseits vor vielfältige Herausforderungen:

Zimmerermeister und Montageleiter Zimmerei Steffen Schratz (links) mit Adrian Schröder. Foto: Körtling
Adrian Schröder repräsentiert die inzwischen vierte Generation der Georg Schröder Schreinerei und Holzbau GmbH. Foto: Körtling

So bedienen sie einerseits meterlange Abbund-Maschinen an deren Computersteuerungen, mit denen die riesengroßen Dachstühle und ganzen Häuser millimetergenau vorbereitet werden, wie sie andererseits auch ganz klassische und körperlich fordernde handwerkliche Arbeiten auf den Baustellen verrichten, die ebenso exakt geleistet werden muss.

Ein Beruf des Klimaschutzes

Das Zimmererhandwerk steht durch und durch im Zeichen des Umweltschutzes: „Die CO2-Speicherung im Holz und die nachhaltige Waldwirtschaft in Deutschland machen uns in Kombination mit der Energieeinsparung durch Dämmungen in Planung und Umsetzung automatisch zu Klimaschützern“, sagt Schröder.

Zudem sei der Beruf sicher: „Es muss immer gebaut und saniert werden. Die Vielfalt in diesem Bereich sorgt auch dafür, dass wir niemals ganz durch Maschinen verdrängt werden können.“

“Für mich war und ist es einfach reizvoll, aus einem Bulli voller Material etwas Funktionierendes zu zaubern, dass die Kunden glücklich macht”

Adrian Schröder

Georg Schröder Schreinerei und Holzbau GmbH

Ein Beruf im Wandel

Schröder, der mit dem Zimmererhandwerk groß geworden ist, flachst bei der gemeinsamen Besichtigung des Familienbetriebs auch mal kurz mit dem Vorabeiter und dem Auszubildenden herum. „Unser Beruf hat sich schon sehr gewandelt“, sagt der Fachmann. So ist es auch nicht verwunderlich, dass neben ihm und seinem Vater zwei weitere Zimmerermeister, ein Schreinermeister und ein angehender Dachdeckermeister in dem 23 Mitarbeiter starken Unternehmen beschäftigt sind.

Das Familienunternehmen Georg Schröder Schreinerei und Holzbau GmbH an der Römerstraße in Hamm Bockum-Hövel ist ein bekannter Fachbetrieb im Zimmerei- und Schreinerhandwerk. Foto: Körtling
„Die Kunden wünschen sich eine kompetente Leistung aus einer Hand“, weiß Adrian Schröder. Dadurch sei auch der Umfang der Lerninhalte während der Ausbildung stark gewachsen. Foto: Körtling

„Die Kunden wünschen sich eine kompetente Leistung aus einer Hand“, erklärt Schröder. Dadurch sei auch der Umfang der Lerninhalte während der Ausbildung stark gewachsen. Doch wer klug und fleißig sei, habe in diesem Beruf tolle Karriere-Chancen.

„Zum einen sind gute Leute immer gefragt, zum anderen finden sich in jedem mittelständischen Zimmerer-Betrieb auch Stellen für engagierte Meister, Techniker und Ingenieure. Das liegt an der stetig wachsenden Komplexität der Projekte“, erklärt Schröder. Da sei bei jeder Qualifikation im Zimmerer-Handwerk eine gute Aussicht gegeben, und auch ganz persönlich sei er sich sicher, mit diesem Beruf die richtige Wahl getroffen zu haben.

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Drei gute Gründe

… für eine Ausbildung nennt Friedrich Korte, Obermeister der Zimmerer-Innung Hellweg-Lippe. Er ist Zimmerermeister in sechster Generation und seit 1999 Obermeister der Zimmerer-Innung Hellweg-Lippe. Seit 2010 ist er auch stellvertretender Vorsitzender des Fachverbandes Zimmerer Westfalen.

1. Da ist zunächst einmal die ungeheure Bandbreite, in der wir Zimmerer heutzutage tätig sind. Natürlich errichten wir immer noch Dachstühle und ganze Dächer, aber die wenigsten Leute wissen, dass Zimmerer auch ganze Häuser errichten.

2. Wir sind zudem gefrage Experten im Denkmalschutz, vom Fachwerkhaus bis hin zu Schlössern, Rathäusern und Kirchen. Diese Vielfalt und stete Abwechslung ist es auch, die unsere Praktikanten und Auszubildenden immer wieder aufs Neue fasziniert. Dabei muss traditionelles Handwerk immer noch ebenso beherrscht werden, wie der Umgang mit computergesteuerten, hochmodernen CNC-Abbund-Maschinen. Die Arbeitsteiligkeit, das heißt die umfassende Vorbereitung und Durchführung im Betrieb wie an der Baustelle, erfordert aber kluge Köpfe und trotz aller Technik auch eine gute Konstitution.

3. Nach dem Gesellenbrief steht fleißigen und klugen Menschen jede Menge offen. Schon als Zimmerer hat man ein sehr gutes Einkommen, aber wer sich weiterbilden möchte, dem steht vom Meister oder dem Techniker bis hin zum Ingenieursstudium vieles offen. Ich freue mich als erfahrener Meister auch immer wieder, wenn ich im Rahmen der Arbeit auf frühere Auszubildende treffe, die in inzwischen als Architekt, Statiker oder Fachingenieur in großen Unternehmen tätig sind. Wer einen abwechslungsreichen Beruf mit der Perspektive auf mehr ergreifen möchte, der sollte die Möglichkeit eines Praktikums nutzen. So kann sich jeder sein eigenes Bild dieses umfassenden alten und doch so modernen Berufes machen.

Der Beruf in Kürze

 

Zimmerer/innen stellen Holzkonstruktionen, Holzhäuser und Dachstühle her, bauen vorgefertigte Bauteile, Dämmstoffe und Bauelemente ein. Auch errichten sie Fachwerkkonstruktionen und Fertighäuser. Außerdem modernisieren, sanieren und restaurieren sie Dachstühle, Altbauten und andere Gebäudeteile aus Holz.

Friedrich Korte ist Obermeister der Zimmerer-Innung Hellweg-Lippe.

Die Fakten zur Ausbildung

Ausbbildungsdauer:
3 Jahre

Vergütung monatlich:

850 € im 1. Lehrjahr
1200 € im 2. Lehrjahr
1475 € im 3. Lehrjahr

Abgeschlosssene Ausbildungsverträge
in 2019

16

Berufsschulstandort:
Dortmund

Weitere Zahlen:
Aktuell hat die „Zimmerer-Innung Hellweg-Lippe“
37 Mitgliedsbetriebe in ihren Reihen.
Die Betriebe bilden derzeit 41 junge Menschen aus.

Gute Adressen

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Weitere Infos

Zimmerer-Innung Hellweg Lippe

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